Studienfahrt nach Prag


Schon bei der ersten Stippvisite in der Innenstadt wurde klar: Hier präsentiert sich europäische Geschichte in unermesslicher Dichte, hier pulsiert das moderne Leben auf altehrwürdigem Grund. Dieser Eindruck verdichtete sich während der Stadtführung am folgenden Freitag, fortgesetzt einen Tag darauf auf der Prager Burg, dem Hradschin. Und wer nach den ausgiebigen Fußmärschen der Kälte entfliehen wollte, fand leicht ein wärmendes Plätzchen, sei es in einem Kaufhaus, sei es in einem der zahlreichen Gastronomiebetriebe, deren Spektrum sich von stylish-mondän bis urtümlich-gemütlich erstreckt. Gemächlich ging es bei der einstündigen Moldaufahrt zu: Hier konnte man bei einem Heißgetränk die vorbeiziehenden Prachtbauten aus ganz anderer Perspektive betrachten. Auch das Abendprogramm kam nicht zu kurz. Der Besuch eines der bekannten Prager Schwarzlichttheater bot phantasievoll leuchtende Figuren und Tanzeinlagen, begleitet von einer pantomimischen Rahmenhandlung. Gar nicht pantomimisch ging es bei den abendlichen Gaststättenbesuch zu, gab es hier doch Gelegenheit, sich einmal über alles auszutauschen, was das Leben außer Schule noch zu bieten hat. Spätestens das gemeinsam Mittagessen vor der Abreise im Ú Flecku, dem ältesten Prager Brauhaus, zeigte noch einmal: Es war die gelungene Reise einer tollen Gemeinschaft.